Situation.
Ein führender OEM-Lkw-Hersteller sah sich mit erheblichen Preiserhöhungsansprüchen eines wichtigen Kabelbaumlieferanten konfrontiert, der Standorte in drei verschiedenen Ländern Osteuropas und des Nahen Ostens betrieb. Diese Ansprüche wurden durch angeblich gestiegene Produktionskosten und veränderte Marktbedingungen wie Inflation und Transportkosten begründet. Ständige "Feuerwehrarbeit" untergrub jedoch die operative Exzellenz und kontinuierliche Verbesserung beim Lieferanten. Der OEM benötigte ein umfassendes Verständnis dieser Kostenansprüche, um effektiv verhandeln zu können.
Maßnahmen.
- Bewertung der tatsächlichen Produktionskosten des Lieferanten an den verschiedenen Standorten
- Benchmark dieser Kosten gegenüber bestehenden vertraglichen Vereinbarungen
- Prüfung der Begründung des Lieferanten für zusätzliche Forderungen über die vereinbarten Kosten hinaus
- Entwicklung eines optimierten Kostenmodells, das Best Practices in Lieferkette und Betrieb widerspiegelt
- Identifizierung von Diskrepanzen zwischen aktuellen und optimierten Kosten und Entwicklung eines Plans zur Schließung dieser Lücken, einschließlich notwendiger Investitionsausgaben
Ergebnisse.
- Erlangung eines klaren, faktenbasierten Verständnisses der Kostenstruktur
- Patrick Herb validierte einen Gesamtkostenanstieg in Höhe von 10,8 Mio. €, davon 6,4 Mio. € für Fertigung/Arbeitskräfte und 4,4 Mio. € für Komponentenkosten, gegenüber den Forderungen des Lieferanten von 7,7 Mio. € bzw. 5,3 Mio. € in diesen Kategorien
- Vorbereitung auf Verhandlungen mit einer detaillierten Analyse aktueller vs. Soll-Kosten-Szenarien
- Skizzierung eines strategischen Plans mit 15 Arbeitspaketen für Kostenoptimierung und operative Verbesserungen; Patrick Herb identifizierte 7,8 Mio. € an Optimierungspotenzial, um die validierten Kostensteigerungen auszugleichen
Kostenvalidierung im Überblick:
| Kategorie | Lieferantenforderung | Patrick Herb Validierung |
| Fertigung/Arbeitskräfte | 7,7 Mio. € | 6,4 Mio. € |
| Komponentenkosten | 5,3 Mio. € | 4,4 Mio. € |
| Gesamt | 13,0 Mio. € | 10,8 Mio. € |
Optimierungspotenzial:
Patrick Herb identifizierte 7,8 Mio. € an Optimierungspotenzial, um die validierten Kostensteigerungen auszugleichen.
15 Arbeitspakete für Kostenoptimierung und operative Verbesserungen wurden entwickelt.